Song Contest 2015

Der Eurovision Song Contest (ESC) ist ein internationaler Musikwettbewerb von Komponisten und Songwriter, der seit 1956 jährlich von der Europäischen Rundfunkunion im Rahmen der Eurovision veranstaltet wird.

Dieses Jahr steigt der Song Contest erstmal seit 1966 Udo Jürgens – Merci, Chérie wieder in Österreich. Danke einer grandiosen Performance von Conchita Wurst. 

2012 & 2013 siegten jeweils Skandinavische Länder (2012 Loreen mit Euphoria ; 2013 Emmelie de Forest mit Only Teardrops).

Wien wird dieses Jahr der Veranstalter sein und das große Finale wird am 23.05.2015 über die Bühne gehen.

Aktuelle Regeln seit 2012:

  • Die Interpreten müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Jeder Interpret darf in einem Jahr nur für ein Land antreten.
  • Es dürfen höchstens sechs Personen auf der Bühne mitwirken.
  • Das Lied muss live gesungen werden.
  • Lied oder Auftritt dürfen keine politische Botschaft enthalten oder dem Image des Liederwettbewerbs schaden.
  • Beim Auftritt dürfen keine Tiere mitwirken.
  • Die Lieder dürfen frühestens am 1. September des Vorjahres veröffentlicht werden (diese Regel gilt seit dem 1. September 2010).
  • Es muss sich um einen Originalsong handeln, darf also keine Coverversion eines älteren Liedes sein.
  • Die Länge des Beitrags darf maximal drei Minuten betragen.
  • Die Instrumental-Musik wird als Playback eingespielt. Zum letzten Mal wurde den Interpreten 1998 die Möglichkeit geboten, sich durch ein Orchester live begleiten zu lassen.
    Die Zahl der teilnehmenden Länder ist auf 46 begrenzt, im Finale auf 26. (Ausnahme beim ESC 2015, dort treten 27 Länder an, einschließlich Australiens.)

Public Viewing:

Fast in jedem Bezirk gibt es Live Bericht, aber sicher am Rathausplatz findet das größte Public Viewing statt. Eurovision Village am Rathausplatz – Der Wiener Rathausplatz ist von 17. bis 23. Mai 2015 Hot Spot für alle Fans des Eurovision Song Contest meist ab 13 Uhr geht es los.

Ben9.at wünscht euch allen viel Spaß in Wien und beim Song Contest 2015

„Boxkampf des Jahrhunderts“

Wien 03.05.2015 um 5 Uhr in der Früh. Ich saß in einem Pub mit ein paar Freunden und freute mich schon auf den „Boxkampf des Jahrhunderts“ zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao. Aber dann wurde ich bitter enttäuscht, der Kampf war einfach nur lahm, unspektakulär und keines Falls der Kampf des Jahrhunderts.

Mr. Mayweather tat praktisch gar nichts für den Kampf (genau dieses Verhalten kennt man auch von Wladimir Klitschko, leider!) und lief mehr davon, als zu Boxen. Mr. Pacquiao zeigte zwar auch nicht sein bestes Boxen, jedoch war er immer aktiv, aggressiv und versuchte sein bestes. Umso unverständlicher fiel für mich das Urteil der Ringrichter aus.

Die Punktrichter werteten den Fight mit 118:110, 116:112 und 116:112 dennoch eindeutig für Mr. Mayweather. Der US-Amerikaner blieb auch im 48. Profi-Kampf seiner Karriere ungeschlagen und darf sich auf unglaubliche 300 Million Dollar freuen.

Und ich? Ich darf enttäuscht nach Hause fahren und mich fragen, warum um Gotteswillen, bin ich aufgestanden!? Diesen über-protzigen Mr. Mayweather braucht wirklich niemanden.

Bestens Sprüche nach dem Fight, ich finde einfach nur passend:

„Das war eine miserable Vorstellung, die Mayweather gezeigt hat. Der Kampf ließ viele Dinge offen, ich bin richtig enttäuscht“, sagte Trainer-Legende Ulli Wegner bei Sky.

Ex-Weltmeister Graciano Rocchigiani monierte: „Das war ein langweiliger Scheißkampf, Mayweather hat gar nichts riskiert.“