25. Februar 2021

„Boxkampf des Jahrhunderts“

Wien 03.05.2015 um 5 Uhr in der FrĂŒh. Ich saß in einem Pub mit ein paar Freunden und freute mich schon auf den „Boxkampf des Jahrhunderts“ zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao. Aber dann wurde ich bitter enttĂ€uscht, der Kampf war einfach nur lahm, unspektakulĂ€r und keines Falls der Kampf des Jahrhunderts.

Mr. Mayweather tat praktisch gar nichts fĂŒr den Kampf (genau dieses Verhalten kennt man auch von Wladimir Klitschko, leider!) und lief mehr davon, als zu Boxen. Mr. Pacquiao zeigte zwar auch nicht sein bestes Boxen, jedoch war er immer aktiv, aggressiv und versuchte sein bestes. Umso unverstĂ€ndlicher fiel fĂŒr mich das Urteil der Ringrichter aus.

Die Punktrichter werteten den Fight mit 118:110, 116:112 und 116:112 dennoch eindeutig fĂŒr Mr. Mayweather. Der US-Amerikaner blieb auch im 48. Profi-Kampf seiner Karriere ungeschlagen und darf sich auf unglaubliche 300 Million Dollar freuen.

Und ich? Ich darf enttĂ€uscht nach Hause fahren und mich fragen, warum um Gotteswillen, bin ich aufgestanden!? Diesen ĂŒber-protzigen Mr. Mayweather braucht wirklich niemanden.

Bestens SprĂŒche nach dem Fight, ich finde einfach nur passend:

„Das war eine miserable Vorstellung, die Mayweather gezeigt hat. Der Kampf ließ viele Dinge offen, ich bin richtig enttĂ€uscht“, sagte Trainer-Legende Ulli Wegner bei Sky.

Ex-Weltmeister Graciano Rocchigiani monierte: „Das war ein langweiliger Scheißkampf, Mayweather hat gar nichts riskiert.“

Pressestimmen zum 4:1 Sieg von Real Madrid

Der Sieger der Champions League heißt zum zehnten Mal Real Madrid. Das „Weiße Ballett“ setzte sich am Samstag im Finale in Lissabon gegen den Stadtrivalen Atletico mit 4:1 (0:1/1:1) nach VerlĂ€ngerung durch.

SPANIEN

„La Vanguardia“: „Die Hexen von Heysel treten in Lissabon wieder auf. Wie 1974 gegen Bayern MĂŒnchen lĂ€sst das Pech Atletico nach einem grausamen Schluss ohne Titel dastehen.“

„El Pais“: „Madrid macht seine Legende noch grĂ¶ĂŸer. Der Europapokal war derart konsequent mit seiner Geschichte, dass er Real Madrid, seinen König aller Könige, zum zehnten Mal gekrönt hat und Atletico mit so viel Grausamkeit wie vor vier Jahrzehnten bestraft hat.“

„El Mundo“: „Helden in Lissabon. Sie alle sind MĂ€nner, Fußballspieler. Aber eine immaterielle QualitĂ€t unterscheiden die einen von den anderen, wenn sie diese beinahe sakramentale Handlung durchfĂŒhren und das Trikot von Real Madrid ĂŒberziehen. Sergio Ramos ist heute derjenige, der diesen ‚ewigen Madridismo‘ am besten reprĂ€sentiert, der immer noch atmet, wenn die anderen schon gestorben sind. La Decima ist sein Seelenfrieden.“

„Marca“: „LA DECIMA! Ein von der Vorsehung bestimmter Kopfball von Sergio Ramos in der 93. Minute zerstört Atleti und öffnet Real die Pforten zum Himmel.“

„As“: „Das Vertrauen gibt Real La Decima.“

„Mundo Deportivo“: „Real Madrid hat die Saison in großem Stil gerettet.“

ITALIEN

„Corriere dello Sport“: „Unglaubliche Aufholjagd. Der 10. Titel gehört Real. Dritter Triumph fĂŒr Ancelotti, er ist der König Europas. Real Carlo, Einser mit Sternchen. Die Besessenheit hat ein Ende, Real hat La Decima erobert und dankt Carlo Ancelotti.“

„Corriere della Sera“: „La Decima sollte es sein und La Decima ist es geworden. In der unglaublichsten Art und Weise mit dem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit. Und auch in der grausamsten Art und Weise fĂŒr Atletico, dass die HĂ€nde schon am Pokal hatte.“

„Gazzetta dello Sport“: „Real im Delirium. Carletto reckt La Decima in die Höhe. Atletico stĂŒrzt auf der Zielgeraden. Die Aufholjagd der Weißen war eine Kopfsache.“

„Tuttosport“: „Ancelotti triumphiert in letzter Minute. Real verwirklicht in der VerlĂ€ngerung den Traum vom zehnten Titel. Aber was fĂŒr ein Nervenkitzel nach dem Schnitzer von Casillas.“

„La Stampa“: „Mister Decima. Real holt die Champions League, Ancelotti den Rekord. Atletico in der VerlĂ€ngerung bezwungen.“

NIEDERLANDE

„Voetbal International:“ „Zwölf Jahre nach dem wunderschönen Tor von Zinedine Zidane gegen Bayer Leverkusen ist La Decima eine Tatsache fĂŒr die Königlichen. Es war ein Finale wie so viele: Unglaublich spannend, aber sicher nicht das schönste Spiel.“

„De Telegraaf:“ „Dank des 100-Millionen-Mannes erhielten die ‚Königlichen‘ am Ende im Beisein des Königs von Spanien den zehnten Europa Cup I.“

„Algemeen Dagblad:“ „Real hat die ‚Decima‘ nach historischem Kampf gegen Atletico.“

Quelle: ORF (deutsch)

Links:

Pressestimmen zu Vettel und seinen 4. WM-Titel

Deutschland

„Die Welt“: „Die Pistensau fĂ€hrt mit den Neidern Schlitten. Endlich ist das Zittern vorbei. Wir wollen gar nicht dran denken, was im Lauf der Saison alles hĂ€tte passieren können, um Sebastian Vettel daran zu hindern, wieder Weltmeister in der Formel 1 zu werden.“

„Stuttgarter Nachrichten“: „Auch mit 26 Jahren kann man schon eine Legende sein.“

„Bild“: „Danke Heidi! Danke Hanna! Sebastian Vettel (26) fĂ€llt vor seiner ‚Hungry Heidi‘ (750 PS) auf die Knie. Mit seinem unverwĂŒstlichen Red-Bull-Flitzer gewann er gestern sein zehntes Saisonrennen – und damit seinen vierten Weltmeistertitel in der Formel 1.“

„Express“: „König Vettel. Vettel triumphiert in Serie: dritter Indien-Sieg, sechster Saisonsieg (in Folge, Anm.) und vierter WM-Titel (en suite, Anm.) als Fahrer und bei den Konstrukteuren – Vettel ist der deutsche Serienheld.“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Absolute Kontrolle. Sebastian Vettel gewinnt in Indien und so den vierten WM-Titel in vier Jahren. Er ist endgĂŒltig zur zentralen Figur der Formel 1 geworden. Aber taugt er auch zum Volkshelden?“

„SĂŒddeutsche Zeitung“: „Neben Fangio, Prost und Schumacher. Mit erst 26 Jahren steht Sebastian Vettel auf einer Stufe mit nur drei Fahrern, die den Titel mindestens viermal gewinnen konnten. Nach dem Sieg in Indien erzĂ€hlt der alte und neue Formel-1-Weltmeister erstmals, wie ihn die Anfeindungen in diesem Jahr getroffen haben.“

„Stuttgarter Zeitung“: „Angekommen im kleinen Kreis der GrĂ¶ĂŸten.“

Schweiz

„Neue ZĂŒrcher Zeitung“: „Sebastian Vettel ist zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister – und bereits eine Legende.“

Italien

„La Repubblica“: „Kaiser Seb. Vettels Meisterwerk, zum Kaiser der Formel 1 mit dem vierten Titel.“

„Corriere dello Sport“: „Vettel ist schon ein Mythos. Vettel in der Geschichte: Der vierte Titel in Serie bringt ihn unter die GrĂ¶ĂŸten aller Zeiten.“

„Gazzetta dello Sport“: „Viermal Vettel. Champion 4ever. Vettel betrunken … vor GlĂŒck.“

„La Stampa“: „Vettel geht in die Geschichte ein: vierter WM-Titel in Serie. Vettel IV. Das Imperium von Sebastian: Er wird zur Legende mit seinem vierten Titel. Mit 26 Jahren gehört er zu den Mythen des Rennsports.“

„Corriere della Sera“: „Unwiderstehlich! Einfach so, fast ohne es zu bemerken, ist vor unseren Augen ein PhĂ€nomen entstanden. Die Herrschaft von Fangio und Schumacher wackelt.“

Spanien

„Marca“: „Amen, Sebastian. Vettel gewinnt und krönt sich zum vierten Mal in einem Jahr, in dem er auch zu leiden gewusst hat. Er zieht mit Prost gleich und hat nur noch Schumacher und Fangio vor sich.“

„El Mundo Deportivo“: „LegendĂ€rer Poker: Vettel beherrscht ein Rennen, das ihm den vierten Fahrertitel und Red Bull den vierten Markentitel beschert.“

„Sport“: „Ein Vettel von einem anderen Planeten besiegelt den Titel in Indien.“

„El Pais“: „Der JĂŒngste unter den GrĂ¶ĂŸten. Vettel gewinnt seine vierte WM in Serie, zieht mit Prost gleich und fĂ€hrt im Kielwasser von Fangio und Schumacher.“

„AS“: „Viermal Vettel. Der deutsche Pilot hat seinen zehnten Saisonsieg und seinen vierten Weltmeistertitel in Serie errungen.“

Großbritannien

„Guardian“: „Der bescheidene Sebastian Vettel nimmt seinen Platz unter den Legenden ein.“

„Independent“: „Er brauchte nur den fĂŒnften Platz, um zum vierten Mal in Serie Weltmeister zu werden, doch er holte den dritten Sieg in seinem dritten Grand Prix in Indien und gewann zum sechsten Mal in Folge.“

„Telegraph“: „Unbarmherzig, intelligent, geduldig – Vettel ist wirklich erstaunlich. Die einzige echte Frage, die ĂŒber Sebastian Vettel bleibt, ist, wo man ihn auf der Liste der Legenden einsortiert.“

Frankreich

„Liberation“: „Ad Vettel aeternam – der deutsche Fahrer ist mit 26 Jahren zum vierten Mal Weltmeister. Sebastian Vettel ist zur Legende geworden.“

„Le Figaro“: „Sebastian Vettel, der ungeliebte Champion. Weil er zu einer außergewöhnlichen Siegesmaschine geworden ist, hat Vettel 2013 den Rekord der Unbeliebtheit gebrochen.“

USA

„New York Times“: „Er mag sprachlos gewesen sein, aber sein Teamchef Christian Horner hatte Augenblicke davor ĂŒber Funk die richtigen Worte gefunden: ‚Du hast es mit Stil erledigt, Sebastian. Du bist viermaliger Weltmeister. Du zĂ€hlst zu den Großen.‘“

Russland

„Kommersant“: „Sebastian Vettel ist in den Eliteclub eingetreten. Solch eine umwerfende StabilitĂ€t haben bisher nur zwei Menschen hingelegt – Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher. Aber beide waren schon im reifen Alter, als sie die Spitze der Formel 1 erklommen. Vettel ist erst 26. Unheimlich, sich vorzustellen, was aus dieser Karriere noch alles werden kann.“

Quelle: ORF (deutsch)

Links:

Jelena Issinbajewa

Ein Superstar geht in Pension und das mit GOLD bei der Heim-WM in Moskau Jelena Issinbajewa.

Eine unglaubliche Reise mit dem Mega-Star geht zu Ende, auch wenn Jelena meinte sie werde nur 1 Jahr Pause machen, so denke ich ist es vorbei und es ist auch gut so, man sollte immer am HÖHEPUNKT aufhören und genau dieser ist JETZT.

Ein Steckbrief Jelena Issinbajewa

[youtube]http://youtu.be/GVdOB4nA7eI[/youtube]
Copyright: Athens 2004 Olympic Games Jelena Issinbajewa

geboren am: 03.06.1982 in Wolgograd

„Sie wird als erste Frau ĂŒber fĂŒnf Meter springen“

GrĂ¶ĂŸe: 1,74 m
Gewicht: 65 kg
Bestleistung: 5,06 Meter (Freiluft-Weltrekord), 5,01 Meter (Hallen-Europarekord)
grĂ¶ĂŸte Erfolge: Olympiasiegerin 2004 und 2008, Olympia-Dritte 2012, Weltmeisterin 2005, 2007 und 2013, WM-Dritte 2003, Europameisterin 2006, EM-Zweite 2002; Hallen-Weltmeisterin 2004, 2006, 2008, 2012, Hallen-Europameisterin 2005
Auszeichnungen: Weltleichtathletin des Jahres 2004, 2005, 2008; Laureus Weltsportlerin des Jahres 2007, 2009

Russland liebt seine Stabhochspringerin, mittlerweile kommen so einige Details ans Tageslicht der Staatschef Putin soll sie persönlich zur WM-Teilnahme gedrĂ€ngt haben: Russland liebt seine Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa – so sehr, dass von ihrem Auftritt bei den Leichtathletik-Wettbewerben der Erfolg des Events wesentlich abhĂ€ngt.

Sprintstar Usain Bolt

Sprintstar Usain Bolt lieferte die erwartete One-Man-Show im Moskauer Luschniki-Stadion. Der Dreifach-Olympiasieger von London triumphierte im Finale ĂŒber 100 Meter in 9,77 Sekunden und kĂŒrte sich zum zweiten Mal nach 2009 zum Weltmeister (nach Berlin).

 

[youtube]http://youtu.be/rb2x0rtHD9g[/youtube]

 

Usain Bolt (9,77) gewann vor US-Amerikaner Justin Gatlin (9,85) und Landsmann Nesta Carter (9,95). Bolt blieb aber deutlich hinter seinem Weltrekord, es kann aber durch aus sein, dass der Regen ihm einen Strich durch die Rechnung machte, weil er kam eigentlich perfekt aus den Startblöcken.

FĂŒr Usain Bolt geht es jetzt mit den 200 Metern und der 4×100 Meter Staffel weiter….

FINALABA zum CL-FINALE VOM 25. MAI 2013

Ein rein deutsches Final in der UEFA Champions League zwischen dem FC Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund. Bayern gewann in einem tollen Finale mit 2:1 durch Tore von Mandzukic (60.) GĂŒndogan (68./Elfmeter) und Robben (89.)

Pressespiegel zum CL-Finale

Deutschland

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Onlineausgabe): „Die Bayern endlich im Himmel. Borussia Dortmund verlangt den MĂŒnchnern alles ab, aber ein spĂ€ter Treffer von Robben macht den Favoriten zum Sieger – und zum Gewinner der Champions League. Das entschĂ€digt fĂŒr so manche Final-EnttĂ€uschung in den vorigen Jahren.“

„Bild am Sonntag“: „Das Jahrhundert-Finale 2:1. Robben trifft Weidenfeller ins Gesicht (…) und dann trifft Robben ins BVB-Herz. Bayern hat den Pott. Dortmund ist tief traurig. Aber wir sagen: Danke an beide fĂŒr diese große Nacht von Wembley. Europa verneigt sich vor dem FC Bayern MĂŒnchen.“

„B.Z.“: „Robben reißt Dortmund aus allen TrĂ€umen. Das ist die Krönung einer wahnsinnigen Saison, das ist der verdiente Lohn fĂŒr eine außergewöhnliche Mannschaft. Mit einem Helden, dem diese Rolle wohl kaum noch jemand zugetraut hĂ€tte.“

„Die Welt“ (Onlineausgabe): „Robben – vom Finalpatienten zum Bayern-Helden.“

„Welt am Sonntag“: „Bayern MĂŒnchen – Könige von Europa. Es war ein großartiges Finale mit einem wĂŒrdigen Sieger. Robben schießt Bayern zum Titel.“

„SĂŒddeutsche Zeitung“ (Onlineausgabe): „Robben ballert Bayern auf den Fußballthron. Ein packendes Finale, ein glĂŒcklicher Sieger (…) Nach einem verschlafenen Beginn finden die MĂŒnchner zurĂŒck ins Spiel – und am Ende mit Arjen Robben einen denkwĂŒrdigen Matchwinner.“

Spanien

„Sport“: „Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund errichten dem Fußball ein Monument. Es ist nicht wichtig, wer der Sieger war. Gewonnen hat der Fußball. Gewonnen hat Deutschland. Alle Spieler, alle, hĂ€tten auf Schultern vom Platz getragen werden mĂŒssen.“

„As“: „Robben gibt den Bayern den fĂŒnften Titel. Ein Tor des NiederlĂ€nders, der davor dreimal allein vor dem gegnerischen Tormann gescheitert war, machte MĂŒnchen zum Meister. Borussia war am Anfang besser, aber danach wurde das Team physisch ĂŒberrumpelt.“

„La Vanguardia“: „Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund haben bewiesen, dass sie heute Lichtjahre von ihren europĂ€ischen Rivalen entfernt sind, Barca und Real Madrid eingeschlossen. Sie schalten immer einen Gang höher, sind nicht zu stoppen.“

„El Mundo“: „Endlich gewinnt Robben seine Champions League. Mit seinem Tor in der 89. Minute hat er Bayern zum fĂŒnften Titel gefĂŒhrt.“

„El Pais“: „Robben krönt die Bayern. Die Mannschaft von Jupp Heynckes gewinnt gegen eine bewundernswerte Borussia ihren fĂŒnften Titel. Mit einer Torvorlage und einem Treffer war der NiederlĂ€nder der Matchwinner.“

Italien

„Corriere della Sera“: „Bayern ist der Kaiser der Champions League. Jetzt nimmt Heynckes das Triple ins Visier. Was fĂŒr ein schönes Spiel. Es war sicherlich besser als viele Endspiele zuvor. Die Dortmunder haben ihr Bestes gegeben.“

„La Gazzetta dello Sport“: „Robben-Triumph in Wembley. Was fĂŒr ein Wahnsinn! Der HollĂ€nder versenkt Borussia Dortmund. Die Bayern verjagen den Finalfluch nach 2010 und 2012. Ein Meisterwerk von Heynckes. Herzlichen GlĂŒckwunsch an Guardiola. Du bekommst eine bewunderte und bejubelte Mannschaft, die auf allen Gebieten meisterlich ist. Wenn Du es schaffst, Großvater Heynckes zu ĂŒbertreffen, bist Du ein echtes PhĂ€nomen.“

„Corriere dello Sport“: „Bayerns Finalalptraum ist ĂŒberwunden. Im dritten Anlauf holt Robben den Cup nach MĂŒnchen. Heynckes ĂŒbergibt die Mannschaft an Guardiola als König von Europa.“

„Tuttosport“: „Aus dem Champions-League-Zylinder ziehen die Bayern den Ex-Angsthasen Robben hervor. Die Bayern sind die Champions Europas, und Robben sorgt fĂŒr die Entscheidung. Heynckes hinterlĂ€sst Guardiola ein schweres Erbe. Deutschlands Stern des SĂŒdens funkelt in Europa heller als alle anderen. Klopps Dortmunder verlassen Wembley erhobenen Hauptes.“

Portugal

„Publico“: „Nach zwei Pleiten in drei Jahren ist die Zeit der Bayern gekommen.“

„Record“: „Ihr Schicksal war der Sieg. Die Traumsaison des FC Bayern konnte nur zum europĂ€ischen Titel fĂŒhren.“

Russland

„Sowjetski Sport“: „Vom GeĂ€chteten zum Helden: Robben besiegt allein Dortmund, bei dem Torwart Weidenfeller bester Mann war.“

„Sport Express“: „Bayern krönt sich zum Meister von Europa! Wer traut sich jetzt noch, Arjen Robben als Pechvogel zu bezeichnen?“

Griechenland

„Sportday“: „Alle SĂŒnden Robbens aus der Vergangenheit sind vergeben.“

„Goalnews“: „Robben ĂŒber alles! Der HollĂ€nder hat die DĂ€monen der Vergangenheit ausgetrieben und Bayern, die beste Mannschaft der Champions League, zum Sieg gefĂŒhrt.“

„To Fos“: „Bayern wieder auf dem Gipfel. Ribery und Robben haben zweimal gezaubert und das 2:1 gemacht. Dortmund hat hart gekĂ€mpft.“

DĂ€nemark

„Ekstra Bladet“: „Superegoist Robben entschied das deutsche Drama. Was um alles in der Weißbier-Welt will Pep Guardiola in MĂŒnchen noch verbessern? Jupp Heynckes hört als Trainer völlig verdient als Landesmeister, Gewinner der Champions League und vielleicht auch Pokalsieger auf.“

Schweden

„Aftonbladet“: „FĂŒr einen Abend hat der Fußball zu sich selbst zurĂŒckgefunden. Genauso sollen große Finalspiele sein. Dortmund war hungriger, aber Bayern hatte den lĂ€ngsten Atem.“

Norwegen

„V.G.“: „Selten gab es so hohe Erwartungen vor einem Finale, und selten sind sie derart erfĂŒllt worden. Das rein deutsche Finalfest in Wembley wurde zu einem ereignisreichen Fußballdrama in zwei Akten. Mit Arjen Robben in der Hauptrolle.“

Quelle: ORF (deutsch)

Links:

Eine Legende hat Geburtstag

Die Rede ist von Michael Jeffrey Jordan auch bekannt und Michael Air Jordan oder His Airness (geboren am 17. Februar 1963 in Brooklyn) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler und MultimilliardÀr.

Der 1,98 Meter große Michael Jordan wurde fĂŒnfmal als MVP der NBA ausgezeichnet, gewann sechs NBA-Meisterschaften mit den Chicago Bulls sowie zwei Goldmedaillen mit den USA bei den Olympischen Spielen galt seitdem als einer der populĂ€rsten Sportler weltweit. Als WerbetrĂ€ger von Nike und anderen Unternehmen generierte er einen Umsatz von schĂ€tzungsweise 10 Milliarden US-Dollar. ESPN wĂ€hlte Jordan 1999 zum „Sportler des Jahrhunderts“

[youtube]http://youtu.be/Rowog3T6lPY[/youtube]

 

Trikot mit der Nummer 23 wurde legendÀren und wird von den Chicago Bulls nicht mehr vergeben.

 

Nach dem Tot seines Vaters gab es ein kurzes und nicht sehr erfolgreiches Intermezzo als Baseballspieler. Er kam, aber wieder zurĂŒck und wurde eine Basketball Legende, die seines gleichen in der Sportszene sucht!

Jordan’s Einfluss auf die Wirtschaft

Michael Jordan zum meistvermarkteten Sportler seiner Generation. Jordan generierte wĂ€hrend seiner Karriere einen Erlös von 10 Milliarden US-Dollar fĂŒr die Unternehmen, die er bewarb.

Jordan zum wichtigsten Zugpferd der NBA. Der Verkauf von Jordan- und Chicago-Bulls-Marketing-Artikeln brachte der NBA wÀhrend Jordans Karriere etwa 3,1 Milliarden Dollar Umsatz. Der Wert der Chicago Bulls hat sich wÀhrend Jordans Karriere mehr als verzehnfacht, unglaublich!

Zu Beginn seiner NBA-Karriere unterschrieb Jordan einen Vertrag bei der damals noch unbedeutenden Firma Nike (mittlerweile der grĂŒĂŸte Sportartikel Hersteller der Welt). Jedes Jahr kommen zu seinem Geburstag neue Air Jordan Schuhe und finden noch immer reißenden Absatz.

Sein Leben in Zahlen

  • 32.292 Punkte (Platz 3 in ewiger NBA-Rangliste)
  • 5.987 Punkte in 179 Spielen in den Play-offs
  • 14 Teilnahmen an Allstar-Spielen

Rekorde

  • höchster NBA-Karriere-Punkteschnitt: 30,1 Punkte/Spiel
  • höchster Playoff-Karriere-Punkteschnitt aller Zeiten: 33,4 Punkte/Spiel
  • höchste erzielte Punkt-Zahl in einem Playoff-Spiel: 63 Punkte gegen die Boston Celtics am 20. April 1986
  • höchster Punkte Durchschnitt in einer NBA Finals Serie: 41,0 Punkte/Spiel
  • einziger NBA-Guard mit mindestens 100 Blocks und 200 Steals in einer Saison (1986–1987 und 1987–1988)
  • einziger NBA-Spieler in der Geschichte, der in einer Saison Scoring Champion und Defensive Player of the Year wurde (1987–1988)
  • einziger NBA-Spieler in der Geschichte, der in mehreren Saisons den Regular Season MVP, den All-Star Game MVP und den NBA Finals MVP Award gewinnen konnte (2 mal)
  • einziger NBA Rookie, der seine Mannschaft in 4 Statistiken angefĂŒhrt hat: Punkte, Rebounds, Assists und Steals
  • einziger NBA-Spieler. der in einer Saison Scoring Champion, Defensive Player of the Year und NBA Most Valuable Player wurde (1987-1988)
  • einziger NBA-Spieler der Geschichte, der in mehreren Saisons Scoring Champion und gleichzeitig NBA Champion wurde (6 mal)
  • einziger NBA-Spieler der Geschichte, der Rookie of the Year, Defensive Player of the Year, NBA Most Valuable Player, NBA All-Star Game MVP und NBA Finals MVP wurde
  • einziger NBA-Spieler, der in all seinen Playoff Spielen 15 oder mehr Punkte erzielt hat: 179 Spiele
  • einer von 2 Spielern in der NBA-Geschichte, der in einer Saison 3000 oder mehr Punkte erzielen konnte
  • meiste Saisons als Scoring Champion der NBA: 10
  • meiste Punkte in der Saison: 11
  • meiste aufeinanderfolgende Saisons als Scoring Champion: 7 (gemeinsam mit Wilt Chamberlain)
  • meiste Spiele mit 30 oder mehr Punkten: 561
  • meiste NBA Finals MVP Awards: 6
  • meiste Punkte in den Playoffs in einer Karriere: 5.987
  • meiste aufeinanderfolgende Spiele mit 10 oder mehr Punkten: 866, 25. MĂ€rz 1986 bis 26 Dezember 2001
  • 13 Mal mindestens 7 Spiele in Folge mit mindestens 30 Punkten
  • Ă€ltester Spieler, der Scoring Champion wurde: 35 Jahre, 61 Tage (1997/98)
  • Ă€ltester Spieler, der 50 oder mehr Punkte in einem Spiel erzielte: 38 Jahre 315 Tage (51 Punkte gegen New Orleans Hornets, 29. Dezember 2001)
  • Ă€ltester Spieler, der 40 oder mehr Punkte in einem Spiel erzielte: 40 Jahre 4 Tage (43 Punkte gegen New Jersey Nets, 21. Februar 2003)
  • erster Spieler in der NBA, der wĂ€hrend seiner Karriere Rookie of the Year, Defensive Player of the Year und NBA Most Valuable Player wurde
  • erster Spieler in der NBA, der in einer Saison 200 Steals und 100 Blocks verzeichnen konnte und einziger Spieler, dem dies in 2 Saisons gelang (1986/87 und 1987/88)
  • erster Spieler in der NBA, der wĂ€hrend seiner Karriere Scoring Champion und Defensive Player of the Year wurde
  • erster Spieler in der NBA, der Most Valuable Player und Defensive Player of the Year wurde (1987/88)
  • erster Spieler in der NBA, der in der gleichen Saison die Liga in Punkten und Steals anfĂŒhrte und einziger Spieler, dem dies in 3 Saisons gelang (1987/88, 1989/90, 1992/93)
  • erster Spieler in der NBA, der den Slam Dunk Contest zweimal gewann
  • erster Spieler in der NBA, der ein Triple-Double bei einem All-Star Game verzeichnen konnte
  • zweithöchste Gesamtpunktzahl bei Allstar-Spielen: 262

Quelle Wikipedia und orf.at

Österreich hat einen neuen Helden Felix Baumgartner

Endlich hat Österreich wieder einen Helden und vor allem die ganze Welt kennt nun Österreich und vor allem Felix Baumgartner. Paar Infos zu King Felix:

Felix Baumgartner
Felix Baumgartner

Felix Baumgartner (* 20. April 1969 in Salzburg) ist ein österreichischer ehemaliger Base-Jumper und Extremsportler und wohnt teilweise in der Schweiz und in den USA.

Und am 14.10.2012 kam es zu einem unglaublichen Ereignis, dies ging als Mondlandung 2.0 oder als Projekt Stratos in die GeschichtsbĂŒcher ein. Da meine Generation (80er) die Mondlandung nicht mitbekommen haben, war dies sicher eines der grĂ¶ĂŸten und spektakulĂ€rsten Ereignisse meines Lebens

Beim Projekt Red Bull Stratos, auch Projekt Stratos,handelte es sich um einen Fallschirmsprung aus der StratosphĂ€re. Der Sprung brach mehrere aeronautische Weltrekorde und kostet 50 Millionen Euro wurde vom österreichischen GetrĂ€nkehersteller Red Bull gesponsert und von der NASA und der US Air Force logistisch und mit technischer Expertise unterstĂŒtzt.

Und er brach nahe zu jeden Rekord, außer den seines Mentors Joseph Kittinger fĂŒr den lĂ€ngster freier Fall (Dauer) ĂŒberhaupt.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=GFmy9netDeE&feature=related[/youtube]

FĂŒr wie verrĂŒckt man dieses Projekt auch halten mag, eines zeigt es genau: „Der Mensch kann jedes auch nur erdenkliche Ziel erreichen und auch durchbrechen und zwar mit seiner Willenskraft, Ausdauer und seinem Talent“. Vielen Dank Felix Baumgartner fĂŒr dieses Zeichen.

Seine Rekorde in der Übersicht:

Als ersten Mensch sprang er von 39,045 Meter Höhe

Seine Spitzengeschwindigkeit lag dabei bei unglaublichen 1342,8 km/h

Dann kam noch der tiefste freie Fall mit 36.529 Meter Höhe

Er war der meistgesehenste Youtube Stream aller Zeiten mit 8 Millionen Live View’s

Mit 3 Millionen Zuschauern im TV brach er auch alle Rekorde.

Pressestimmen zum Rekord-Sprung von Felix Baumgartner:

Bild: Der Ösi hat’s geschafft: Sprung aus 39.045 m Höhe! Der Himmel hat uns einen Helden geschenkt: Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner (43) hat es tatsĂ€chlich geschafft.

SĂŒddeutsche: Extremsportler gelingt Sprung aus StratosphĂ€re

FAZ: Baumgartner gelingt Rekord-Fallschirmsprung

Welt kompakt: Durchgeknallt: Extremsportler Felix Baumgartner hat wohl als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrochen.

Berliner Zeitung: Der Rest ist Newton: Einen kurzen Moment verharrt der Österreicher Felix Baumgartner, 43, in der Luke seiner Kapsel und genießt die Aussicht auf die Erde.

Berliner Morgenpost: Rekordsprung aus 39 Kilometern Höhe – Fertigmachen fĂŒr die Schallgeschwindigkeit.

Hamburger Morgenpost: Baumgartner-Rekord: Sprung in die Ewigkeit.

tz: Geschafft! Der Sprung in die Rekorde

Express: Mutiger Felix: Im freien Fall durch die Schallmauer – Teufels-Sprung vom Rande des Weltalls.

Berliner Kurier: Furchtloser Felix hat’s gepackt! Der irre Sprung durch die Schallmauer.

krone.at: Vier EintrĂ€ge fĂŒr die GeschichtsbĂŒcher: Baumgartner jubelt nach Rekordsprung.

derstandard.at: Felix Baumgartner ist gesprungen

orf.at: Baumgartner schneller als der Schall

„Ein Land im Höhenrausch“ titel die Basler Zeitung.

Passauer Neue Presse: „Der vernĂŒnftigste VerrĂŒckte der Welt: Felix Baumgartner“ lautete der Titel. „Daredevil“ nennt man Menschen wie Felix Baumgartner in den USA, was fĂŒr DraufgĂ€nger, Heißsporn oder eben Teufelskerl steht. In der Tat liest sich die Biografie des Österreichers wie die eines Mannes, der sich fĂŒr unverwundbar hĂ€lt.

„Der Ösi hat’s geschafft“ – Felix Baumgartners Sprung in die Ewigkeit titelte die Augsburger Allgemeine.

Berliner Zeitung: Der Rest ist Newton: Einen kurzen Moment verharrt der Österreicher Felix Baumgartner, 43, in der Luke seiner Kapsel und genießt die Aussicht auf die Erde.

Die Neue Presse schreibt unter dem Titel „Schall-schnell: StratosphĂ€ren-Sprung geglĂŒckt“

Italienischer Raumfahrer: „Unglaubliche KaltblĂŒtigkeit“

Paolo Nespoli, der 2011 sechs Monaten im All auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht hat, ist begeistert ĂŒber den StratosphĂ€rensprung des Salzburgers Felix Baumgartner. „Sein Sprung hat mich bewegt. Vielleicht, weil ich mehr als andere weiß, was er geleistet hat und unter welchen Bedingungen. Ich habe mich ihn ihm wiedergesehen“, sagte Nespoli der Turiner Tageszeitung „La Stampa“.

„In Baumgartners Leistung steht die wahre Essenz des Menschen, die Notwendigkeit, die Grenze des Unmöglichen zu erreichen und sie vorwĂ€rts zu schieben, die Notwendigkeit, Neues kennenzulernen und das Ungewisse zu entdecken. Ich bin fĂŒr solche Herausforderungen, wenn man sich ihnen wie in diesem Fall mit wissenschaftlicher Methode stellt“, sagte Nespoli.

Baumgartners Zukunft: „Menschen retten“

Zu guter Letzt noch Welcome Comeback Felix Felix Baumgartner

fĂŒr mehr Info @ Facebook

 

Kann man eine Legende stĂŒrzen?

Ja auf alle FĂ€lle, aber trifft dies auch bei Lance Armstrong zu? FĂŒr mich gibt es hier ein klares NEIN! Wie ihr sicher alle mitbekomme habt, wurde Lance Armstrong lebenslang gesperrte.

Lance Armstrong’s Statement of August 23, 2012

Nun sollen ihm alle 7 (! Rekord) Tour de France Titel abgenommen werden. Man sollte aber eines bedenken, Lance Armstrong wurde nie (!) des Dopings ĂŒberfĂŒhrt…. Es gab viele GerĂŒchte und Spekulationen, aber erwischt wurde er nicht.

 

Lance Armstrong
Lance Armstrong

Wieso kann dann eine US-Anti Doping Agentur dieses Urteil ĂŒberhaupt aussprechen? Genau dies ist DER eigentliche Skandal an der Geschichte….

 

Lance Armstrong war der grĂ¶ĂŸte Radheld, den es auf den Straßen dieser Welt zu feiern galt, sieben Mal hat er die Tour de France gewonnen. Der Texaner war ein Alleskönner: Er hat den Krebs besiegt, er ist die AlpenpĂ€sse hinauf geflogen, er hat mit seiner Stiftung „Livestrong“ Hunderte von Millionen Dollar umgesetzt und nun dies….

 

Die internationalen Pressestimmen im Überblick:

USA

New York Daily News: „Der Absturz von Lance Armstrong hat gerade erst begonnen.“

New York Times: „Armstrong unbeeindruckt.“

Boston Herald: „Der tiefe Fall von Armstrong ist schwindelerregend.“

GROßBRITANNIEN

The Times: „Dunkler Tag fĂŒr ein gestĂŒrztes Idol: Am Ende verlor sogar Lance Armstrong, berĂŒhmt dafĂŒr, Krebs besiegt und die Tour mit der Rekordzahl von sieben Malen gewonnen zu haben, den Willen zu KĂ€mpfen.“

The Independent: „Armstrong in TrĂŒmmern. Tour de Farce. Wer nimmt jetzt Lances Titel?“

The Daily Mirror: „Radfahren zum Verzweifeln. ‚Legende‘ Lance fĂ€llt in Ungnade. Sport im Chaos. Wiggins wurde 2009 ein Podium-Platz geraubt.“

The Sun: „Hero to Zero. Lance Armstrongs Ruf als Gigant in seinem Sport wurde völlig zerstört von einer erdrĂŒckenden Beweislage der Doping-KriminalitĂ€t.“

The Guardian: „Armstrongs Straße ins Verderben. Der Radsport liegt in Scherben nach Armstrongs Entscheidung.“

SPANIEN

Marca: „Dass Lance Armstrong sich am Ende nicht mehr gegen die Doping-VorwĂŒrfe verteidigen wollte, scheint berechtigt zu sein: Er war niemals bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Die von der US-Anti-Doping-Agentur Usada auferlegte Strafe ist lediglich auf ErklĂ€rungen und VerdachtsĂ€ußerungen basiert. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Organen, die den Fall Armstrong in ein wahres Durcheinander verwandelt haben. Die Usada-Entscheidung dient nur dazu, die Situation zu verpesten.“

El PaĂ­s: „Das Erstaunlichste an der Sache ist im Grunde genommen, dass ein Mensch, der sich immer als ein geborener KĂ€mpfer ausgezeichnet hat, jetzt den Kampf aufgibt. Er war außerdem ein intelligenter KĂ€mpfer. Er wird fĂŒr immer der GrĂ¶ĂŸte sein.“

El Mundo: „Erneut ist ein Meister im Sumpf des verdorbenen Radsports zerstört worden. Die Situation ist derartig grotesk, dass mehrere seiner Tour-Siege jenen Radfahrern anerkannt werden können, die wegen Doping bestraft worden sind, darunter Jan Ullrich und Ivan Basso.“

FRANKREICH

Liberation: „Der Tag von Armstrongs Fall wird in die Geschichte des Sports eingehen als ein großer Sieg öffentlichen Einflusses gegen Doping. Aber diese Geschichte wurde ohne den Sport geschrieben. Wer wird den Mut haben, die Mauer des Schweigens zu brechen? Werden die Sportler eines Tages ihre eigene Story fĂŒr sich reklamieren?“

Le Figaro: „Ein besonders harter Aufprall. Vergessen sind 15 Jahre der Dominanz ĂŒber das Hauptfeld, der König ist nackt.“

Le Parisien: „Armstrong wirft das Handtuch – und zieht einen Schlussstrich durch seine Erfolgsbilanz.“

Le Monde: „Dies ist ein unehrenhaftes Nachspiel fĂŒr Armstrong, der trotz aller DopingvorwĂŒrfe als einer der grĂ¶ĂŸten Meister der Geschichte des Radsports betrachtet wurde. Der Wahnsinn des Sieges um jeden Preis sollte gestoppt werden, bei Fahrern und Organisatoren ebenso wie bei Sponsoren.“

SCHWEIZ

Neue ZĂŒrcher Zeitung: „Der tiefe Fall von Lance Armstrong – Er galt bis vor kurzem als Übermensch, nun gilt er als grĂ¶ĂŸter SportbetrĂŒger: Dass Lance Armstrong den Hodenkrebs besiegt, ehe er siebenmal die Tour de France gewinnt, macht ihn zum Auferstandenen. Auch darum fĂ€llt es vielen Menschen so schwer, ihn fĂŒr seine Dopingvergehen zu verurteilen.“

Zusammengestellt von dpa und sid

Trotz allEdem wird Lance Armstrong auch weiterhin mein HELD und auch fĂŒr viele anderen eine Legende bleiben… Lang lebe der König