„Boxkampf des Jahrhunderts“

Wien 03.05.2015 um 5 Uhr in der Früh. Ich saß in einem Pub mit ein paar Freunden und freute mich schon auf den „Boxkampf des Jahrhunderts“ zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao. Aber dann wurde ich bitter enttäuscht, der Kampf war einfach nur lahm, unspektakulär und keines Falls der Kampf des Jahrhunderts.

Mr. Mayweather tat praktisch gar nichts für den Kampf (genau dieses Verhalten kennt man auch von Wladimir Klitschko, leider!) und lief mehr davon, als zu Boxen. Mr. Pacquiao zeigte zwar auch nicht sein bestes Boxen, jedoch war er immer aktiv, aggressiv und versuchte sein bestes. Umso unverständlicher fiel für mich das Urteil der Ringrichter aus.

Die Punktrichter werteten den Fight mit 118:110, 116:112 und 116:112 dennoch eindeutig für Mr. Mayweather. Der US-Amerikaner blieb auch im 48. Profi-Kampf seiner Karriere ungeschlagen und darf sich auf unglaubliche 300 Million Dollar freuen.

Und ich? Ich darf enttäuscht nach Hause fahren und mich fragen, warum um Gotteswillen, bin ich aufgestanden!? Diesen über-protzigen Mr. Mayweather braucht wirklich niemanden.

Bestens Sprüche nach dem Fight, ich finde einfach nur passend:

„Das war eine miserable Vorstellung, die Mayweather gezeigt hat. Der Kampf ließ viele Dinge offen, ich bin richtig enttäuscht“, sagte Trainer-Legende Ulli Wegner bei Sky.

Ex-Weltmeister Graciano Rocchigiani monierte: „Das war ein langweiliger Scheißkampf, Mayweather hat gar nichts riskiert.“

Pressestimmen zum 4:1 Sieg von Real Madrid

Der Sieger der Champions League heißt zum zehnten Mal Real Madrid. Das „Weiße Ballett“ setzte sich am Samstag im Finale in Lissabon gegen den Stadtrivalen Atletico mit 4:1 (0:1/1:1) nach Verlängerung durch.

SPANIEN

„La Vanguardia“: „Die Hexen von Heysel treten in Lissabon wieder auf. Wie 1974 gegen Bayern München lässt das Pech Atletico nach einem grausamen Schluss ohne Titel dastehen.“

„El Pais“: „Madrid macht seine Legende noch größer. Der Europapokal war derart konsequent mit seiner Geschichte, dass er Real Madrid, seinen König aller Könige, zum zehnten Mal gekrönt hat und Atletico mit so viel Grausamkeit wie vor vier Jahrzehnten bestraft hat.“

„El Mundo“: „Helden in Lissabon. Sie alle sind Männer, Fußballspieler. Aber eine immaterielle Qualität unterscheiden die einen von den anderen, wenn sie diese beinahe sakramentale Handlung durchführen und das Trikot von Real Madrid überziehen. Sergio Ramos ist heute derjenige, der diesen ‚ewigen Madridismo‘ am besten repräsentiert, der immer noch atmet, wenn die anderen schon gestorben sind. La Decima ist sein Seelenfrieden.“

„Marca“: „LA DECIMA! Ein von der Vorsehung bestimmter Kopfball von Sergio Ramos in der 93. Minute zerstört Atleti und öffnet Real die Pforten zum Himmel.“

„As“: „Das Vertrauen gibt Real La Decima.“

„Mundo Deportivo“: „Real Madrid hat die Saison in großem Stil gerettet.“

ITALIEN

„Corriere dello Sport“: „Unglaubliche Aufholjagd. Der 10. Titel gehört Real. Dritter Triumph für Ancelotti, er ist der König Europas. Real Carlo, Einser mit Sternchen. Die Besessenheit hat ein Ende, Real hat La Decima erobert und dankt Carlo Ancelotti.“

„Corriere della Sera“: „La Decima sollte es sein und La Decima ist es geworden. In der unglaublichsten Art und Weise mit dem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit. Und auch in der grausamsten Art und Weise für Atletico, dass die Hände schon am Pokal hatte.“

„Gazzetta dello Sport“: „Real im Delirium. Carletto reckt La Decima in die Höhe. Atletico stürzt auf der Zielgeraden. Die Aufholjagd der Weißen war eine Kopfsache.“

„Tuttosport“: „Ancelotti triumphiert in letzter Minute. Real verwirklicht in der Verlängerung den Traum vom zehnten Titel. Aber was für ein Nervenkitzel nach dem Schnitzer von Casillas.“

„La Stampa“: „Mister Decima. Real holt die Champions League, Ancelotti den Rekord. Atletico in der Verlängerung bezwungen.“

NIEDERLANDE

„Voetbal International:“ „Zwölf Jahre nach dem wunderschönen Tor von Zinedine Zidane gegen Bayer Leverkusen ist La Decima eine Tatsache für die Königlichen. Es war ein Finale wie so viele: Unglaublich spannend, aber sicher nicht das schönste Spiel.“

„De Telegraaf:“ „Dank des 100-Millionen-Mannes erhielten die ‚Königlichen‘ am Ende im Beisein des Königs von Spanien den zehnten Europa Cup I.“

„Algemeen Dagblad:“ „Real hat die ‚Decima‘ nach historischem Kampf gegen Atletico.“

Quelle: ORF (deutsch)

Links:

Pressestimmen zu Vettel und seinen 4. WM-Titel

Deutschland

„Die Welt“: „Die Pistensau fährt mit den Neidern Schlitten. Endlich ist das Zittern vorbei. Wir wollen gar nicht dran denken, was im Lauf der Saison alles hätte passieren können, um Sebastian Vettel daran zu hindern, wieder Weltmeister in der Formel 1 zu werden.“

„Stuttgarter Nachrichten“: „Auch mit 26 Jahren kann man schon eine Legende sein.“

„Bild“: „Danke Heidi! Danke Hanna! Sebastian Vettel (26) fällt vor seiner ‚Hungry Heidi‘ (750 PS) auf die Knie. Mit seinem unverwüstlichen Red-Bull-Flitzer gewann er gestern sein zehntes Saisonrennen – und damit seinen vierten Weltmeistertitel in der Formel 1.“

„Express“: „König Vettel. Vettel triumphiert in Serie: dritter Indien-Sieg, sechster Saisonsieg (in Folge, Anm.) und vierter WM-Titel (en suite, Anm.) als Fahrer und bei den Konstrukteuren – Vettel ist der deutsche Serienheld.“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Absolute Kontrolle. Sebastian Vettel gewinnt in Indien und so den vierten WM-Titel in vier Jahren. Er ist endgültig zur zentralen Figur der Formel 1 geworden. Aber taugt er auch zum Volkshelden?“

„Süddeutsche Zeitung“: „Neben Fangio, Prost und Schumacher. Mit erst 26 Jahren steht Sebastian Vettel auf einer Stufe mit nur drei Fahrern, die den Titel mindestens viermal gewinnen konnten. Nach dem Sieg in Indien erzählt der alte und neue Formel-1-Weltmeister erstmals, wie ihn die Anfeindungen in diesem Jahr getroffen haben.“

„Stuttgarter Zeitung“: „Angekommen im kleinen Kreis der Größten.“

Schweiz

„Neue Zürcher Zeitung“: „Sebastian Vettel ist zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister – und bereits eine Legende.“

Italien

„La Repubblica“: „Kaiser Seb. Vettels Meisterwerk, zum Kaiser der Formel 1 mit dem vierten Titel.“

„Corriere dello Sport“: „Vettel ist schon ein Mythos. Vettel in der Geschichte: Der vierte Titel in Serie bringt ihn unter die Größten aller Zeiten.“

„Gazzetta dello Sport“: „Viermal Vettel. Champion 4ever. Vettel betrunken … vor Glück.“

„La Stampa“: „Vettel geht in die Geschichte ein: vierter WM-Titel in Serie. Vettel IV. Das Imperium von Sebastian: Er wird zur Legende mit seinem vierten Titel. Mit 26 Jahren gehört er zu den Mythen des Rennsports.“

„Corriere della Sera“: „Unwiderstehlich! Einfach so, fast ohne es zu bemerken, ist vor unseren Augen ein Phänomen entstanden. Die Herrschaft von Fangio und Schumacher wackelt.“

Spanien

„Marca“: „Amen, Sebastian. Vettel gewinnt und krönt sich zum vierten Mal in einem Jahr, in dem er auch zu leiden gewusst hat. Er zieht mit Prost gleich und hat nur noch Schumacher und Fangio vor sich.“

„El Mundo Deportivo“: „Legendärer Poker: Vettel beherrscht ein Rennen, das ihm den vierten Fahrertitel und Red Bull den vierten Markentitel beschert.“

„Sport“: „Ein Vettel von einem anderen Planeten besiegelt den Titel in Indien.“

„El Pais“: „Der Jüngste unter den Größten. Vettel gewinnt seine vierte WM in Serie, zieht mit Prost gleich und fährt im Kielwasser von Fangio und Schumacher.“

„AS“: „Viermal Vettel. Der deutsche Pilot hat seinen zehnten Saisonsieg und seinen vierten Weltmeistertitel in Serie errungen.“

Großbritannien

„Guardian“: „Der bescheidene Sebastian Vettel nimmt seinen Platz unter den Legenden ein.“

„Independent“: „Er brauchte nur den fünften Platz, um zum vierten Mal in Serie Weltmeister zu werden, doch er holte den dritten Sieg in seinem dritten Grand Prix in Indien und gewann zum sechsten Mal in Folge.“

„Telegraph“: „Unbarmherzig, intelligent, geduldig – Vettel ist wirklich erstaunlich. Die einzige echte Frage, die über Sebastian Vettel bleibt, ist, wo man ihn auf der Liste der Legenden einsortiert.“

Frankreich

„Liberation“: „Ad Vettel aeternam – der deutsche Fahrer ist mit 26 Jahren zum vierten Mal Weltmeister. Sebastian Vettel ist zur Legende geworden.“

„Le Figaro“: „Sebastian Vettel, der ungeliebte Champion. Weil er zu einer außergewöhnlichen Siegesmaschine geworden ist, hat Vettel 2013 den Rekord der Unbeliebtheit gebrochen.“

USA

„New York Times“: „Er mag sprachlos gewesen sein, aber sein Teamchef Christian Horner hatte Augenblicke davor über Funk die richtigen Worte gefunden: ‚Du hast es mit Stil erledigt, Sebastian. Du bist viermaliger Weltmeister. Du zählst zu den Großen.‘“

Russland

„Kommersant“: „Sebastian Vettel ist in den Eliteclub eingetreten. Solch eine umwerfende Stabilität haben bisher nur zwei Menschen hingelegt – Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher. Aber beide waren schon im reifen Alter, als sie die Spitze der Formel 1 erklommen. Vettel ist erst 26. Unheimlich, sich vorzustellen, was aus dieser Karriere noch alles werden kann.“

Quelle: ORF (deutsch)

Links:

Jelena Issinbajewa

Ein Superstar geht in Pension und das mit GOLD bei der Heim-WM in Moskau Jelena Issinbajewa.

Eine unglaubliche Reise mit dem Mega-Star geht zu Ende, auch wenn Jelena meinte sie werde nur 1 Jahr Pause machen, so denke ich ist es vorbei und es ist auch gut so, man sollte immer am HÖHEPUNKT aufhören und genau dieser ist JETZT.

Ein Steckbrief Jelena Issinbajewa

http://youtu.be/GVdOB4nA7eI
Copyright: Athens 2004 Olympic Games Jelena Issinbajewa

geboren am: 03.06.1982 in Wolgograd

„Sie wird als erste Frau über fünf Meter springen“

Größe: 1,74 m
Gewicht: 65 kg
Bestleistung: 5,06 Meter (Freiluft-Weltrekord), 5,01 Meter (Hallen-Europarekord)
größte Erfolge: Olympiasiegerin 2004 und 2008, Olympia-Dritte 2012, Weltmeisterin 2005, 2007 und 2013, WM-Dritte 2003, Europameisterin 2006, EM-Zweite 2002; Hallen-Weltmeisterin 2004, 2006, 2008, 2012, Hallen-Europameisterin 2005
Auszeichnungen: Weltleichtathletin des Jahres 2004, 2005, 2008; Laureus Weltsportlerin des Jahres 2007, 2009

Russland liebt seine Stabhochspringerin, mittlerweile kommen so einige Details ans Tageslicht der Staatschef Putin soll sie persönlich zur WM-Teilnahme gedrängt haben: Russland liebt seine Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa – so sehr, dass von ihrem Auftritt bei den Leichtathletik-Wettbewerben der Erfolg des Events wesentlich abhängt.