PRESSESTIMMEN ZUM WELTMEISTERTITEL VON DEUTSCHLAND

Deutschland ist Weltmeister und zwar mit 1:0 gegen Argentinien. 

Deutschland

„Stuttgarter Nachrichten“: Götze sei Dank: Ein Geniestreich für den vierten Stern! Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen – und am Ende war es doch ein spielerischer Glanzpunkt, der das WM-Finale von Rio de Janeiro in der Verlängerung entschied. Mario Götze traf zum 1:0 – ganz Deutschland feiert!

„Bild.de“: Wir sind Weltmeister!

„Süddeutsche Zeitung“: Das Tor zur Welt! Was für ein Spiel. Was für ein Kampf. Was für ein Triumph. Deutschland ist Weltmeister. Es ist die perfekte Vollendung einer lange geplanten Revolution.“

„B.Z.“: „Götzlich! Es ist vollbracht! WM-Triumph in Rio de Janeiro. Das ist eine neue Sternstunde des Sports. Es ist ein Triumph des enormen Willens, der spielerischen Klasse, der taktischen Disziplin und des gewaltigen Teamgeists. Auch in einem äußerst schwierigen Finale behalten Jogis junge, wilden Löwen die Nerven.“

„Hamburger Morgenpost“: „Unser Goldjunge! Mario Götze wird mit einem Tor von der Reizfigur zum ewigen Helden.“

„Rheinische Post“: Götze holt den Titel nach Deutschland! Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck jauchzten, als Mario Götze den Ball artistisch ins Tor drückte. Deutschland ist zum vierten Mal Fußballweltmeister. 1:0 – was war das für ein harter Kampf!“

Argentinien

„La Nacion“: „Ein Schlag direkt ins Herz. Messi war ohne Zweifel der Mann, der für die WM-Qualifikation eines Teams sorgte, das mehr Zweifel als Sicherheit erweckte. Gegen die Niederlande und Deutschland erschien er aber nicht mit den beiden Spielen, die die Welt erwartete, um ihn als König anzuerkennen.“

„Ole“: „Uns wurde die Hoffnung gestohlen – ein nationaler Schlag. Die Nationalelf verlor das Finale in der Verlängerung durch ein hervorragendes Tor Götzes, und Deutschland hat uns wieder wie 1990 besiegt. Argentinien hat ein sehr ehrenhaftes Spiel gezeigt. Der italienische Schiedsrichter hat in der zweiten Halbzeit ein klares Elfmeterfoul an Higuain nicht gepfiffen. Trotz des Schmerzes muss man den Jungs Applaus spenden.“

„Clarin“: „Deutschland erhielt seinen vierten WM-Titel, und Argentinien ging ohne Pokal aus, aber mit stolzgeschwellter Brust und erhobenem Kopf.“

Brasilien

„O Globo“: „Für die Geschichte!“

„Lance!“: „Mit Brasilien im Herzen ist Deutschland Vierfachweltmeister. Vize in Rio de Janeiro – Argentinien weint vor Schmerzen und erleidet sein eigenes Maracanaco, um es ewig zu beklagen. Sag mir, wie ihr euch fühlt, Hermanos.“

Frankreich

„Le Figaro“: „Vier-Sterne-Deutschland! Das 20. WM-Finale war ein grandioses Spektakel zwischen zwei Teams, die alles gegeben haben, um eine Entscheidung herbeizuführen. (…) Als beste Mannschaft im Turnierverlauf hat Deutschland es geschafft, dem Schicksal die Stirn zu bieten, um erstes europäisches Team zu werden, das in Südamerika einen WM-Titel gewinnt.“

„Liberation“: „Letzlich ist es Deutschland. Die Schlacht der Taktiken war eng, aber die Deutschen wollten ihre nicht ändern. In der Überzeugung, dass sich die kollektive Stärke gegen die Künste eines einzelnen Mannes durchsetzen wird.“

„Le Parisien“: „Die beste Mannschaft des Turniers hat ihren vierten WM-Titel errungen. Das ist sicherlich ein Erfolg, der unter Schwierigkeiten und erst am Ende der Verlängerung geholt wurde, aber es ist ein völlig verdienter Erfolg. Dieses Team war das beste WM-Team und eine Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat. (…). Deutschland ist nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch in Sachen Fußball eine Supermacht. Das Land hat es geschafft, ein tadelloses System aufzubauen – mit finanziell gesunden Clubs und der entsprechenden Ausbildung.“

„L’Equipe“: „Das war enger und spektakulärer als erwartet. Die ,Albiceleste‘ hat ihr langweiliges Image abgelegt und alles dafür getan, den WM-Titel für die deutsche Nationalmannschaft zu verhindern.“

Spanien

„El Pais“: „Deutschland benötigte für seinen vierten WM-Titel 120 Minuten, viel Schweiß und die Treffsicherheit eines Götze, der in der WM bis dahin kaum in Erscheinung getreten war. Argentinien hatte eine stabile Abwehr, aber es fehlte das Schießpulver im Angriff.“

„Marca“: „Immer wieder Deutschland. Götze übernimmt die Rolle von Iniesta.“

„El Mundo“: „Messi kann den Titelgewinn der Deutschen nicht verhindern. Das Löw-Team erhält den verdienten Lohn für seine geleistete Arbeit.“

„As“: „Götze macht den Iniesta. Das Finale war hart umkämpft, ausgeglichen und mitreißend. Argentinien war nicht schlechter als Deutschland, hatte gute Torchancen, konnte aber Messi nicht finden.“

Italien

„La Gazzetta dello Sport“: „Germania über alles! (auf Deutsch) Vierter WM-Titel für Deutschland, es entscheidet die Magie des Bayern-Angreifers Götze, vorgelegt von Schürrle. Zwei Jungs, die von der Bank kommen und zeigen, wie stark der deutsche Kader ist und wie verdient dieser Erfolg einer wahren Mannschaft am Ende war. Eine Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt und jetzt die Früchte erntet.“

„Corriere della Sera“: „Champions (auch) im Fußball. Stolz, nicht arrogant, das sind die neuen Deutschen. Die Deutschen sind die Besten auf vielen Feldern, jetzt fraglos auch im Fußball. Wo können die Deutschen noch hinkommen? Ihre wirtschaftlichen Ergebnisse, die politische Stabilität und die Stärke ihres sozialen Modells sind Realität. Besteht nicht die Gefahr, dass sich diese Schlüsselposition zu einer Dominanz entwickelt, mindestens in der kollektiven Wahrnehmung? Aber der Sieg wird den Kopf der Leute nicht ändern. Natürlich werden sie stolz sein, aber auf eine Mannschaft, die eine moderne und multikulturelle Gesellschaft repräsentiert.“

„Corriere dello Sport“: „Auch hier ist es so: Der Reiche gewinnt, und der Arme verliert. Aber Deutschland gewinnt nicht nur, weil es reich ist, sondern auch, weil es weiß, was es mit dem Geld machen muss. Das Resultat der Investitionen in die Jugendarbeit wurde gestern in dem Tor von Götze zusammengefasst. Es hat die stärkste, stabilste und ausgeglichenste Mannschaft gewonnen. Es war die bislang am wenigsten deutsche Mannschaft bei einer WM, multikulturell.“

„Tuttosport“: „Willkommen im Club, liebes Deutschland, jetzt hast auch du vier WM-Titel. Und das ist verdient. Für die Geschichte und für dieses Finale, in dem nur du versucht hast, zu spielen, während die Argentinier nur mit Bissigkeit das Spiel kontrollieren wollten und auf Messi gehofft haben.“

„La Repubblica“: „Die Party in Rio ist deutsch. Für den Fußball ist es ein historischer Tag: der erste Triumph eines europäischen Teams in Südamerika. Es hat das stärkste Team gewonnen. Daran gibt es keinen Zweifel. Das Team hat im Finale nicht sein bestes Spiel, aber wieder einmal Charakter und Persönlichkeit gezeigt.“

Schweiz

Neue Zürcher Zeitung“: „Die Krönung einer Fussball-Generation. Die Weltmeisterschaft krönt eine begabte Fussballer-Generation. Die mentale Stärke, die sich aus der Überwindung der Rückschläge ergab, gab den Ausschlag für eine Mannschaft, die fussballerisch der Konkurrenz nicht nur um einen kleinen Schritt voraus war.“

„Der Tages Anzeiger“: „Goldene Generation, goldene Zukunft. Mit Götze auf den Gipfel. Mit Deutschland hat die Fussballwelt einen würdigen Weltmeister. Das Team von Jogi Löw hat sich diesen Höhepunkt in den vergangenen Jahren erarbeitet – und erlitten.“

Niederlande

„De Volkskrant“: „Mit Schmerzen, Mühe und auch noch etwas Glück hat Deutschland am Sonntag den vierten Welttitel erobert.“

„De Telegraaf“: „In einem nervenaufreibenden WM-Finale war Deutschland am längeren Hebel.“

USA

„Washington Post“: „Als immer mehr Deutschland zu den Favoriten zählte, erfasste ein gewisser Optimismus eine notorisch skeptische Nation. Und das explodierte heute Nacht in etwas, was man sehr selten sieht seit dem Zweiten Weltkrieg: eine Welle deutschen Stolzes.“

„Huffington Post“: „Champions of the World. Wir! Sind! Weltmeister!“ (auf Deutsch, eigentlich USA Zeitung)

„Los Angeles Times“: „Es hatte mehr Drehungen und Wendungen und fast so viel Blut wie ein Schwergewichtskampf. Aber letztlich gab einer der Kleinsten Deutschland den so lange ersehnten Titel.“

Quelle: ORF (deutsch)

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