Kann man eine Legende stürzen?

Ja auf alle Fälle, aber trifft dies auch bei Lance Armstrong zu? Für mich gibt es hier ein klares NEIN! Wie ihr sicher alle mitbekomme habt, wurde Lance Armstrong lebenslang gesperrte.

Lance Armstrong’s Statement of August 23, 2012

Nun sollen ihm alle 7 (! Rekord) Tour de France Titel abgenommen werden. Man sollte aber eines bedenken, Lance Armstrong wurde nie (!) des Dopings überführt…. Es gab viele Gerüchte und Spekulationen, aber erwischt wurde er nicht.

 

Lance Armstrong

Lance Armstrong

Wieso kann dann eine US-Anti Doping Agentur dieses Urteil überhaupt aussprechen? Genau dies ist DER eigentliche Skandal an der Geschichte….

 

Lance Armstrong war der größte Radheld, den es auf den Straßen dieser Welt zu feiern galt, sieben Mal hat er die Tour de France gewonnen. Der Texaner war ein Alleskönner: Er hat den Krebs besiegt, er ist die Alpenpässe hinauf geflogen, er hat mit seiner Stiftung „Livestrong“ Hunderte von Millionen Dollar umgesetzt und nun dies….

 

Die internationalen Pressestimmen im Überblick:

USA

New York Daily News: „Der Absturz von Lance Armstrong hat gerade erst begonnen.“

New York Times: „Armstrong unbeeindruckt.“

Boston Herald: „Der tiefe Fall von Armstrong ist schwindelerregend.“

GROßBRITANNIEN

The Times: „Dunkler Tag für ein gestürztes Idol: Am Ende verlor sogar Lance Armstrong, berühmt dafür, Krebs besiegt und die Tour mit der Rekordzahl von sieben Malen gewonnen zu haben, den Willen zu Kämpfen.“

The Independent: „Armstrong in Trümmern. Tour de Farce. Wer nimmt jetzt Lances Titel?“

The Daily Mirror: „Radfahren zum Verzweifeln. ‚Legende‘ Lance fällt in Ungnade. Sport im Chaos. Wiggins wurde 2009 ein Podium-Platz geraubt.“

The Sun: „Hero to Zero. Lance Armstrongs Ruf als Gigant in seinem Sport wurde völlig zerstört von einer erdrückenden Beweislage der Doping-Kriminalität.“

The Guardian: „Armstrongs Straße ins Verderben. Der Radsport liegt in Scherben nach Armstrongs Entscheidung.“

SPANIEN

Marca: „Dass Lance Armstrong sich am Ende nicht mehr gegen die Doping-Vorwürfe verteidigen wollte, scheint berechtigt zu sein: Er war niemals bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Die von der US-Anti-Doping-Agentur Usada auferlegte Strafe ist lediglich auf Erklärungen und Verdachtsäußerungen basiert. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Organen, die den Fall Armstrong in ein wahres Durcheinander verwandelt haben. Die Usada-Entscheidung dient nur dazu, die Situation zu verpesten.“

El País: „Das Erstaunlichste an der Sache ist im Grunde genommen, dass ein Mensch, der sich immer als ein geborener Kämpfer ausgezeichnet hat, jetzt den Kampf aufgibt. Er war außerdem ein intelligenter Kämpfer. Er wird für immer der Größte sein.“

El Mundo: „Erneut ist ein Meister im Sumpf des verdorbenen Radsports zerstört worden. Die Situation ist derartig grotesk, dass mehrere seiner Tour-Siege jenen Radfahrern anerkannt werden können, die wegen Doping bestraft worden sind, darunter Jan Ullrich und Ivan Basso.“

FRANKREICH

Liberation: „Der Tag von Armstrongs Fall wird in die Geschichte des Sports eingehen als ein großer Sieg öffentlichen Einflusses gegen Doping. Aber diese Geschichte wurde ohne den Sport geschrieben. Wer wird den Mut haben, die Mauer des Schweigens zu brechen? Werden die Sportler eines Tages ihre eigene Story für sich reklamieren?“

Le Figaro: „Ein besonders harter Aufprall. Vergessen sind 15 Jahre der Dominanz über das Hauptfeld, der König ist nackt.“

Le Parisien: „Armstrong wirft das Handtuch – und zieht einen Schlussstrich durch seine Erfolgsbilanz.“

Le Monde: „Dies ist ein unehrenhaftes Nachspiel für Armstrong, der trotz aller Dopingvorwürfe als einer der größten Meister der Geschichte des Radsports betrachtet wurde. Der Wahnsinn des Sieges um jeden Preis sollte gestoppt werden, bei Fahrern und Organisatoren ebenso wie bei Sponsoren.“

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: „Der tiefe Fall von Lance Armstrong – Er galt bis vor kurzem als Übermensch, nun gilt er als größter Sportbetrüger: Dass Lance Armstrong den Hodenkrebs besiegt, ehe er siebenmal die Tour de France gewinnt, macht ihn zum Auferstandenen. Auch darum fällt es vielen Menschen so schwer, ihn für seine Dopingvergehen zu verurteilen.“

Zusammengestellt von dpa und sid

Trotz allEdem wird Lance Armstrong auch weiterhin mein HELD und auch für viele anderen eine Legende bleiben… Lang lebe der König

Kampf der Titanen (Racketlon)

Alle die sich fragen, “hääääää, was ist bitte Racketlon”, eine kurze Erklärung.

Bei Racketlon handelt es sich um eine Art “Vierkampf” aus, wie könnte es wohl anders sein, 4 Disziplinen, die alle etwas mit einem Schläger (Racket) zu tun haben.

Heißt, man spielt zunächst Tischtennis, dann Badminton, danach Squash und zu guter Letzt Tennis gegen einen Kontrahenten.
Dabei spielt man stets bis 21. Die Differenzen, die sich aus denen einzelnen Bewerben ergeben, werden aufsummiert und daraus der Sieger ermittelt.

Wirklich verständlich wird das Ganze erst, wenn man es sich in einem Beispiel ansieht.

 

Racketlon

Racketlon

Anbei der Raster von unserer letzten Racketlon Partie.

Wie man sieht, hat Benny alles verloren, was es zu verlieren gab. Speziell Marcel ließ ihm mit einer Differenz von minus 44 nicht den Hauch einer Chance. Da hat Benny wohl seinen Meister gefunden, doch wenn man ihn kennt, weiß man, dass er sich wie Phönix aus der Asche erheben wird und das Marcel nächstes Mal nicht so leichtes Spiel mit ihm haben wird.

Klein wenig mehr Gegenwehr zeigte da schon Sebi, der wenigstens einen Sieg (man darf raten gegen wen) einfahren konnte.

Knapper 2ter wurde Ronny der hauchdünn gegen Sebi gewonnen hat, welcher nur in Badminton seine wahre Größe zeigen konnte.

Unschlagbar an diesem Tag war Marcel, der alle anderen wie ein Wirbelwind vom Platz gefegt hat.

Aber es ist noch nicht das Ende des Racketlonmärchen. Eine Fortsetzung folgt und man wird sehn, ob Marcel seine Poleposition behalten wird.

Pressestimmen zum CL-Finale vom 19. Mai 2012

Vorweg ich bin nicht glücklich über den Sieger der UEFA Champions League, aber so sollte es anscheinend laufen 🙁

Internationale Pressestimmen (Print und Online) zum Finale der UEFA Champions League, das Chelsea am Samstag gegen Bayern München im Elfmeterschießen gewonnen hat:

Großbritannien

„Sunday Times“: „Die Könige von Europa. Glorreicher Abend für die Blues in München … und sie haben die Deutschen im Elfmeterschießen besiegt!“

„Daily Telegraph“: „Als Didier Drogba ganz alleine war, die riesige Tribüne mit pfeifenden Bayern-Fans vor Augen – das war sein Moment, Geschichte zu schreiben.“

„The Sun“: „Didi did it! Endlich hat ein englisches Team ein deutsches im Elfmeterschießen besiegt. Die Underdogs von Chelsea haben sensationell die Champions-League-Trophäe geholt.“

„The Independent“: „Abramowitsch macht seinen großen Traum wahr – Jubel für den russischen Milliardär, dessen riesiges Investment sich unter aufregenden Umständen endlich auszahlt.“

„The Guardian“: „Momente, die nie vergessen werden und immer in Ehren gehalten werden.“

Deutschland

„Bild am Sonntag“: „Was für ein Krimi: Verballert, verloren. Nein, Nein, Nein! Bayern hat das Finale in der Champions League verloren! Haushoch überlegene Bayern unterliegen dahoam dem FC Chelsea mit 4:5 n.E. (1:1, 1:1, 0:0), weil Robben in der Verlängerung und Olic und Schweinsteiger im Elfmeterschießen verschießen. So traurig, so unglaublich unverdient. … Unverdient, einfach nur unverdient.“

„B.Z. Berlin“: „Bayern vergeigt alles! Was für eine Tragödie! Eine Niederlage, für die es keine Erklärung gibt. Denn die Münchener waren eigentlich die bessere Mannschaft, hatten Chancen über Chancen.“ … „Die Bayern hatten den Champions-League-Titel auf einem silbernen Tablett. Mehrmals. Am Ende verloren sie die Nerven im Elfmeterschießen, das nie hätte passieren dürfen. Erst Olic, dann Schweinsteiger. Chelsea verhinderte Fußball. Aber am Ende behielt Didier Drogba in seinem letzten Spiel die Nerven.“

Spanien

„Marca“: „Der Fluch des FC Bayern geht weiter. Der Meister kann daheim nicht gewinnen. Es mag sein, dass man sich nicht in das Spiel von Chelsea verlieben kann, aber der FC Bayern hat viel dazu beigetragen, dass er das Finale verloren hat. Nach den puristischen Fußball-Gesetzen ist dies eine grausame und ungerechte Niederlage.“

„As“: „Ein Team mit einem ranzigen Parfüm und einer 20 Jahre alten Spielart hat es so weit gebracht. Über die Liebenswürdigkeit dieses Stils kann man diskutieren. Dennoch soll man die Teams aufgrund ihrer Kapazität beurteilten, ihr Potenzial maximal auszunutzen. Dieser Stil ist nicht in Mode, ist jedoch genau so zweckmäßig wie der Minimalismus der 90er Jahre.“

„El Pais“: „Die verzweifelten Spieler des FC Bayern sind Opfer der Laune des Fußball-Gottes geworden, der sich in München blau gekleidet hat.“

„El Mundo“: „Die Göttin Fortuna war großzügig gegenüber der alten Truppe des Zars Abramowitsch. Chelsea hat so viele Leben wie die Katze, und Drogba hat mit 34 Jahren mehr als sieben Leben.“

Italien

„La Gazzetta dello Sport“: „Drogba d’Europa. Seine Majestät Chelsea. Di Matteo und Drogba triumphieren. Bayern weint. Robben war wieder schuld.“

„Corriere dello Sport“: „Es ist Chelsea! Ein unglaubliches Finale. Bayern geht zu Hause k.o. Ein Triumph für Di Matteo.“

„Tuttosport“: „Chelsea-Di Matteo über alles! Drogba erledigt die Bayern.“

„La Repubblica“: „Drogba zerreißt Bayern das Herz. Die Di-Matteo-Boys holen den Champions-League-Titel.“

Schweiz

„Sonntags-Blick“: „Drogba macht Robi zum König! Wahnsinn! Irre! Unfassbar! Drama pur. Nach einem Hitchcock-Krimi holt Roberto Di Matteo Europas Fußball-Krone. Schweinsteiger steht nach seinem Fehlschuss unter Schock.“

„Basler Zeitung“: „Chelsea am Ziel seiner Träume – Held Drogba. Für die Bayern wird es schwer werden, diese Pleite zu verkraften… National sind die Münchner längst nur noch die Nummer zwei hinter Dortmund, und eine derartige Chance wie gestern gegen Chelsea wird nie mehr kommen.“

„NZZ am Sonntag“: „Drogba avanciert zum Helden. Für die Herren Drogba, Lampard und Cech war es die letzte Chance auf einen großen Titel, und was würde sich als Rührstück besser eignen als der Triumph der alten Männer beim Abschied? Und so kam es.“

Russland

„Sowetski Sport“: „Ironie der Geschichte: Ausgerechnet der Ex-Chelsea-Spieler Arjen Robben erfüllt Roman Abramowitsch nach neun Jahren Warten den Traum vom Sieg in der Champions League.“

Schweden

„Aftonbladet“: „In den Himmel, zur Hölle und wieder zurück. Didier Drogba war im vielleicht letzten großen Spiel seiner Karriere der absolute Mittelpunkt. Nach der ersten Gefühlsexplosion sah er Arjen Robben und gab ihm eine lange Umarmung. Der Held der Siegerelf und Bayerns großer Sündenbock in einem Augenblick, der alles sagte.“

„Expressen“: „Chelsea war erst Barcelona und dann Bayern unterlegen, konnte aber beide Giganten knacken. Schweinsteiger, Kroos und Lahm tut das Aufwachen jetzt sicher weh. Aber in eineinhalb Monaten sind sie mit Deutschland Fußball-Europameister.“

Dänemark

„Ekstra Bladet“: „Bayern München war trotz alledem eins der großen Erlebnisse der Champions League. Die Elf hat der Welt gezeigt, wie schnell man von Verteidigung auf Angriff umschalten kann und zwei Weltklasse-Außen die meisten Gegner auseinandernehmen. Aber gegen Chelsea hat es nicht gereicht.“

USA

„ESPN“: „Masters in München. Chelsea treibt die Geister von Moskau endgültig aus. Die Saison hätte ein Desaster sein können – jetzt ist sie an der Grenze zu einem Wunder.“

„Sports Illustrated“: „Manchmal macht Fußball einfach keinen Sinn. Während Chelseas Champions-League-Triumph war es schwer, nicht an eine höhere Macht zu glauben.“

Pressestimmen zur Messi-Gala

Pressestimmen zur Messi-Gala vom 7. März 2012

Lionel Messi

Lionel Messi

Was genau ist passiert? FC Barcelona gewinnt 7:1 gegen Bayer Leverkusen und Mr. Messi schießt dabei 5 Tore in der Champions League, dies gab es bisher noch nie.

Spanien

„Marca“: „Messi ist eine Bestie, die alles zermalmt.“

„As“: „Bayer Leverkusen war ein Spielzeug in den Händen der Barca-Spieler.“

„Sport“: „Messi hat die Geschichte Barcas und des Weltfußballs verändert, und das mit nur 24 Jahren. Wahnsinn! Alles, was er berührt, verwandelt sich in Gold. Er ist ein Geschenk Gottes. Er ist das achte Weltwunder.“

„El Pais“: „Messi hat Leno ans Kreuz genagelt.“

„ABC“: „Selten wurde eine deutsche Mannschaft so lächerlich gemacht wie Bayer Leverkusen.“

Deutschland

„Bild“: „Fußball-Gott Messi“

„Süddeutsche Zeitung“: „7:1 – Lehrstunde mit Lionel Messi“

„Berliner Zeitung“: „Messis treue Statisten. Bayer Leverkusen ergibt sich erneut blamabel brav Barcelona und seinem argentinischen Star“

„Sportbild.de“: „Das Fußball-Wunder Lionel Messi“

England

„The Independent“: „Fünf-Sterne-Messi tobt sich aus, während Barcelona siebenmal gegen das glücklose Leverkusen trifft.“

„Daily Mirror“: „Er ist der Größte – Fünf-Tore-Messi schreibt Champions-League-Geschichte.“

„The Times“: „Zauberer Messi schreibt weiter Geschichte. Die Frage ist nicht mehr länger, ob Messi der beste Spieler der Gegenwart ist; die Frage ist, ob er der beste aller Zeiten ist.“

„BBC“: „Messi the Master!“

Unwort des Jahres „Doping“

So wie es jetzt aussieht es ist mein Unwort es Jahres 2008/2009 „Doping“. Fast täglich kommen jetzt irgendwoher Doping Meldung und natürlich auch aus Österreich. Unglaublich aber wahr wieso wird verdammt noch einmal soviel gedopt? Glauben die Leute wirklich nicht erwischt zu werden?

„Erst denken dann handeln“ Euer Sebastian B.